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Kinder als Fußgänger

Das Programm “Kind und Verkehr” wurde 1980 vom Bundesministerium für Verkehr, dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) und seinen Mitgliedern gestartet. Sein Baustein “Kinder als Fußgänger” will vor allem die Eltern über die Fähigkeiten und Fertigkeiten der kleinen zwei bis fünf Jahre alten Fußgänger informieren und ihnen zeigen, welchen konkreten Beitrag sie für die selbständige und sichere Teilnahme ihrer Kinder als Fußgänger am Straßenverkehr leisten können.

Kinder unterwegs

Daneben werden aber auch erwachsene Fußgänger und die motorisierten Verkehrs- teilnehmer - vom Mofafahrer über den Führerscheinneuling und Autofahrer bis hin zum Berufskraftfahrer - mit besonderen Zielgruppeninformationen angesprochen. Denn alle Verkehrsteilnehmer sollen wissen, daß sich Kinder als Fußgänger oft anders verhalten als Erwachsene.

Die Zahl der Kinder, die als Fußgänger im Straßenverkehr verunglücken, steigt im Alter von drei bis vier Jahren stark an bis zum Höchststand zwischen sieben und acht Jahren und fällt dann allmählich ab. Parallel dazu nimmt der Anteil von Kindern, die sich ohne Aufsicht Erwachsener als Fußgänger am Straßenverkehr beteiligen, vom vierten Lebensjahr an rasch zu; über zwei Drittel der fünf- bis sechsjährigen Kinder beteiligen sich selbständig als Fußgänger am Straßenverkehr.

Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, daß die Eltern den Kindern immer das richtige Verhalten  im Straßenverkehr vorleben. Die wichtigen Verhaltensweisen müssen außerdem über einen längeren Zeitraum hinweg mit geeigneten Lernmethoden eingeübt werden. Das Lernen muß in den Alltagssituationen stattfinden, in denen das Kind, zunächst als Fußgänger, mit dem Verkehrsbereich in Berührung kommt.

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